In der Ära der connected Devices haben wir es mit einer ständig wachsenden Menge an unterschiedlichen Daten zu tun. Auch wenn wir bei dieser Konferenz von „Smart Data“ sprechen wollen – dem Nutzer erscheinen diese Daten häufig eher ziemlich dumm. Die meisten Anwendungen, die wir heute verwenden, reagieren korrekt auf Interaktionen, die in der Gegenwart stattfinden. Sie nutzen aber die verfügbaren Daten nicht um die zukünftigen Bedürfnisse des Nutzers vorherzusagen und zu adressieren.

Einige Unternehmen, wie Google (Nest, Google Now) oder Amazon (anticipatory shipping) haben den Wert der Antizipation früh erkannt, andere ziehen nach.

Pro-aktive Anwendungen können zwar zu einer deutlich besseren Nutzererfahrung beitragen, sie können aber auf der anderen Seite auch zu einer Verwunderung und Unbehagen führen. Daher ist die Beantwortung der folgenden Fragen von größter Bedeutung: Wie kann hohe Relevanz ohne Unheimlichkeit generiert werden? Wie kann der Nutzer möglichst gut unterstützt werden ohne dass das Gefühl der Bevormundung entsteht? Wie können Frustration vermieden werden, die aus einer falschen oder ungenauen Antizipation resultieren?